Peter Kurzeck

las auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
im "Alten Musiksaal", Forum 1, am Freitag, dem 03. Juni 2005 um 19:00 Uhr.

Um Peter Kurzeck zu beschreiben, könnte man haufenweise Literaturpreise aufzählen, die er erhalten hat (zuletzt 2004 den "Preis der Literaturhäuser").
Besser wäre es schon, sich für ein Bild des Autors die erstaunten und beglückten Pressestimmen anzuschauen. Oder einfach die Titel seiner Romane, die z.B. lauten: "Der Nussbaum gegenüber vom Laden in dem du dein Brotkaufst",
"Das Schwarze Buch", "Übers Eis", oder "Ein Kirschkern im März".

Am besten aber, man ergötzt sich am Verlauf der Klappentexte und entwickelt notwendig große Sympathie zu Peter Kurzeck. 1979, beim ersten Roman, war noch der wechselhafte Lebenslauf des Autors beschrieben. Später beschränkte sich der Text auf knappere Informationen und ist mittlerweile angekommen bei: "Lebt."
Und "lebt" geht bei Kurzeck glücklicherweise mit "schreibt" einher. Er entdeckt dem Leser die Wunder des Alltäglichen und der Zeit, sammelt seine Erinnerungen und bringt sie in einer Weise zu Papier, die beim Schmökern (oder Zuhören) die gerade vergehende Zeit vergessen lässt. Wort für Wort taucht man in die Welt von Peter Kurzeck ein, in eine wunderschöne Sprache, "einen ungeahnten Klang, wie eine Geschenk"
(Helmut Böttinger in der "Zeit").

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